# Virtuelle Forschungsumgebung
> [!tip] Referenz
> Preprint von Pittroff, Fabian/SĂžrensen, Estrid (2026): Virtuelle Forschungsumgebung. In: Breil/Sprenger (Hg.): Virtuelle UniversitĂ€t. Bielefeld: transcript, 419â424. 10.14361/9783839400340, [Open Access](https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5934-4).
Virtuelle Forschungsumgebungen (VFU) sind soziomaterielle TrĂ€gerinnen von Wissenschaftskulturen und prĂ€gen Forschungspraktiken und Epistemologien. Die Entwicklung genuin geisteswissenschaftlicher VFUs ist deshalb auch ein wissenschaftspolitisches Vorhaben, das an der Beantwortung der Frage mitwirkt, was wissenschaftliche Wissensproduktion ist und sein soll. Wir schlagen vor, VFUs geisteswissenschaftlich zurĂŒckzufordern (_reclaim_) und sie sich als Infrastrukturen besondere Art neu anzueignen. Zu diesem Zweck mĂŒssten sie dann als doppelt _virtuelle_ Virtuelle Forschungsumgebungen verstanden und praktiziert werden, die nicht nur technische Instrumente versammeln, sondern Gelegenheiten zur Reflexion der Forschung schaffen. VFUs können so auf mindestens zwei Weisen zentrale Infrastrukturen der virtuellen UniversitĂ€t sein: Sie sind virtuell, insofern sie soziotechnisch durch Praktiken konstituiert werden (Mol 2017), und sie sind virtuell, insofern sie forschende Spekulationen zulassen und das bloĂ Mögliche ausweiten (Deleuze 1989). Einer Institution dagegen, die ĂŒber keine entsprechende »Kultur der Diskussion der eigenen technologischen Entscheidungen« verfĂŒgt, fehlen »Imaginationen \[âŠ] einer Infrastruktur, die ĂŒber die Angebote der groĂen Technologie-Unternehmen hinausgehen« (TITiPI 2023: 30, unsere Ăbersetzung).
Deskriptiv gesprochen, erscheinen VFUs als gewachsene und gebaute Infrastrukturen, die entstehen und genutzt werden, wenn Personen Forschung tun und mit anderen forschenden Personen interagieren. WĂ€hrend solche Infrastrukturen in natur- und technikwissenschaftlichen Disziplinen entwickelt wurden und aus diesem Grund dort als natĂŒrlich erscheinen, treten sie in geisteswissenschaftlichen FĂ€chern als ungewöhnliche Irritationen auf (Star/Ruhleder 2017). VFUs stellen sich technisch als mehr oder weniger integrierte Sets von Software-Produkten dar und adressieren praktisch unterschiedliche Anwendungsbereiche wie den Umgang mit Forschungsdaten oder die Koordination von Zusammenarbeit in Projekten (Carusi/Reimer 2010: 13; Bender 2016: 103â108; Pfeiffer et. al. 2020: 431â433). Gerade die ZustĂ€ndigkeit in diesen Anwendungsbereichen können in den Geisteswissenschaften Störungen erzeugen, etwa weil Forscher:innen ihre Materialien gar nicht erst als Forschungsdaten verstehen. Eben dieses Irritationspotenzial birgt dann aber auch Chancen, geisteswissenschaftliche VFUs als Handlungsfeld zu nutzen, um die ReflexivitĂ€t geisteswissenschaftlicher Forschung auf neue Bereiche auszuweiten.
UngefĂ€hr seit den 2010er Jahren gibt es gezielte Anstrengungen, mehr oder weniger spezialisierte VFUs fĂŒr die Geisteswissenschaften zu entwickeln (Blanke et al. 2010; Carusi/Reimer 2010; Neuroth et al. 2011; Scholz/Goerz 2012; Pfeiffer et al. 2020), wĂ€hrend umfassende Nutzungsstudien die Ausnahme sind (Bender 2016: 128). Plausibel scheint jedenfalls, dass VFUs nicht ohne Weiteres von einer Disziplin in eine andere ĂŒbertragen werden können, sondern an lokale Arbeitsweisen angepasst werden mĂŒssen (Suchman 2002; Vertesi 2014). Unser Beitrag beschrĂ€nkt sich deshalb nicht auf Nutzungsfreundlichkeit oder eine triviale Passung zwischen Techniken und Praktiken. Anstatt Modelle aus anderen Disziplinen zu ĂŒbernehmen, muss sich die Analyse und Gestaltung damit auseinandersetzten, was eine geisteswissenschaftliche VFU ausmacht und ausmachen soll.
Entsprechend fĂ€llt auch unsere Untersuchung geisteswissenschaftlicher VFU reflexiv aus: Erstens berichten wir von der gegenwĂ€rtigen Gestalt einer VFU in einem geisteswissenschaftlichen Verbundprojekt, welches wir beforschen und mitgestalten. Zweitens skizzieren wir Verfahren der partizipativen und spekulativen Gestaltung einer zukĂŒnftigen VFU. In der Tradition der partizipativen Gestaltungsforschung (Simonsen/Robertson 2013) grĂŒnden unsere Interpretationen und Interventionen auf einer teilnehmenden Untersuchung im Rahmen einer Praxeographie an der erwĂ€hnten universitĂ€ren Forschungseinrichtung, die rund 50 Personen in 15 Teilprojekten unter einem gemeinsamen Programm versammelt.
## Gestalt geisteswissenschaftlicher VFU
Das erste Ziel unserer Forschung ist, geisteswissenschaftliche Forschungspraktiken mit Blick auf die Weiterentwicklung der VFU zu sammeln. Zu diesem Zweck haben wir ein Tableau geisteswissenschaftlicher _Anwendungen_ _zusammengestellt (Abb. 1)_. Unter Anwendungen verstehen wir keine Computer-Programme, sondern TĂ€tigkeitsfelder, die empirisch beobachtete Praktiken zu einer Gruppe zusammenfassen. Anwendungen beschreiben damit Verfahren, die in unserem Feld gegenwĂ€rtig mit unterschiedlichen Mitteln und Techniken durchgefĂŒhrt werden, aber immer auch anders adressiert werden könnten. Auf der Grundlage unserer Beobachtungen unterscheiden wir zwei Gruppen von Anwendungen, wie sie von einer geisteswissenschaftlichen VFU ermöglicht werden: _Projektanwendungen_ meinen TĂ€tigkeiten der VerstĂ€ndigung, Koordination und Information unter forschenden Personen und im Hinblick auf ein gemeinsames Projekt. _Datenanwendungen_ betreffen demgegenĂŒber jeden Umgang mit Forschungsdaten, also ForschungstĂ€tigkeiten im engeren Sinne.
Das Erzeugen, Sammeln oder Verwalten von Forschungsdaten gehört in den Geisteswissenschaften zum Alltag, auch wenn nicht alle geisteswissenschaftlichen Forscher:innen ihre TĂ€tigkeiten unter Verwendung des Datenbegriffs beschreiben. So wie die technischen Infrastrukturen des geisteswissenschaftlichen Alltags oft unsichtbar bleiben, so wenig prĂ€sent kann der geisteswissenschaftliche Umgang mit Forschungsdaten sein. In dieser Situation haben wir uns dafĂŒr entschieden, die Materialien geisteswissenschaftlicher Forschung als Daten zu interpretieren. In diesem Sinne lassen sich beispielsweise die Ergebnisse von Verfahren der Literaturverwaltung, die Anfertigung von Notizen oder von Techniken der Annotation als Daten verstehen. Das ermöglicht es uns, alltĂ€gliche Forschungspraktiken im Feld mit extern formulierten Anforderungen an den Umgang mit Daten zu vergleichen. Dieses Vorgehen eröffnet die Möglichkeit, geisteswissenschaftliche Begriffe von Forschungsdaten zu multiplizieren und die naturwissenschaftliche Definitionsmacht herauszufordern.
Wir untersuchen Daten vor dem Hintergrund einer praxeographischen Methodologie und deshalb immer in Relation zu Datenpraktiken (Mol 2017; SĂžrensen/Schank 2017). So verstehen wir Daten als aufbereitetes und rekontextualisiertes Material, das in einem geeigneten Medium fixiert wird, um eine lesbare Form anzunehmen, die selbst wieder als Material fĂŒr die weitere Arbeit dient, ohne ihren indexikalen Charakter zu verlieren (SĂžrensen 2025: 35; Rheinberger 2021: 29â35). Um Forschungsdaten zu gewinnen, werden in unserem Feld heterogene Anwendungen einer VFU mobilisiert. Wir konnten Datenpraktiken dokumentieren, die der Aufzeichnung sozialer oder gedanklicher AblĂ€ufe dienen, die Annotation von Materialien ermöglichen, sowie Verfahren der Analyse und Synthese unterstĂŒtzen. Insgesamt haben wir die beobachteten Forschungspraktiken zu einem Tableau von Anwendungen einer geisteswissenschaftlichen VFU versammelt (Abb. 1).
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*Abb. 1: Tableau von Anwendungen geisteswissenschaftlicher VFU.*
## Gestaltung geisteswissenschaftlicher VFU
Vor dem Hintergrund unserer praxeographischen Untersuchung stellt sich die Frage, wie eine VFU aussehen kann, die nicht nur irgendwie zu den vorgefundenen Anwendungen passt, sondern darĂŒber hinausgeht, insofern sie ReflexivitĂ€t ausweitet, Alternativen ins Spiel bringt und VirtualitĂ€t steigert. Sowohl die PhĂ€nomene als auch die Produkte geisteswissenschaftlichen Interesses bewegen sich im Medium des Sinns, sind also praktizierte oder materialisierte Resultate von Bewusstsein oder Kommunikation (vgl. Pittroff 2025; Luhmann 1971). Entsprechend sollte sich eine geisteswissenschaftliche VFU generell in die Produktion, Fixierung und Reflexion von Sinnformen einmischen. Als Teil des untersuchten Verbundprojekts waren wir eingeladen, eine VFU zu entwickeln, die die ReflexivitĂ€t geisteswissenschaftlicher Forschung in dieser Weise erweitert.
Vor diesem Hintergrund haben wir uns dafĂŒr entschieden, die aktuell praktizierte VFU nicht nur zu beobachten und zu beschreiben, sondern reflexiv zu gestalten. Diese Kombination von Forschung und Gestaltung zeitigt im besten Fall Synergieeffekte: Zum einen profitiert eine experimentelle Technikentwicklung von einer situierten Wissenschaftsforschung, zum anderen dient ein Entwicklungsprojekt der Forschung als Medium, weil praktische Gestaltung und reflexive Tests immer auch RĂŒckschlĂŒsse auf die aktuelle und virtuelle Gestalt geisteswissenschaftlicher Datenpraktiken und ihrer VFU erlauben.
FĂŒr die Gestaltung der VFU haben wir uns einiger Verfahren des spekulativen Designs bedient (Dunne/Raby 2013). In Kombination mit Formaten der Ko-Laboration (Niewöhner 2014) lassen sich so Probleme, Lösungen und ihre VerhĂ€ltnisse ĂŒberprĂŒfen und reformulieren, ohne von den scheinbaren Begrenzungen der alltĂ€glichen Arbeit limitiert zu sein. Dabei können praktische Problemlagen reflektiert und alternative Lösungswege erkundet werden. Im Laufe unserer Untersuchung haben wir eine Reihe spekulativer Formate mitgestaltet und teilnehmend beobachtet, um Erkenntnisse fĂŒr die Weiterentwicklung einer VFU zu erhalten. Wir haben den Aufbau einer kollaborativen Publikationsinfrastruktur versucht (Pittroff 2024b), die Prototypisierung einer Startseite fĂŒr VFU getestet und Fabeln ĂŒber Infrastrukturen â _Infrabels_ (TITiPI 2022) â geschrieben und diskutiert (Pittroff 2024a).
An dieser Stelle können wir kurz exemplarisch von einem Workshop berichten, in dem geisteswissenschaftlicher Forscher:innen unseres Verbundprojekts spekulative Komponenten einer VFU erarbeitet haben. Die gemeinsam erdachten VFU-Komponenten sind als Ausdruck praktischer Problemlagen des geisteswissenschaftlichen Alltags interessant. Die Teilnehmenden reflektierten beispielsweise die Vervielfachung von Techniken der Kommunikation, die erlernt, ausgewĂ€hlt und im Blick behalten werden mĂŒssen, sowie ihre Schwierigkeiten, Materialien und Forschungsdaten zu finden, zu ordnen und sinnvoll zu verbinden. Durchgehend ausgeprĂ€gt war der Wunsch nach reibungslosen und automatischen Verfahren. Die ersonnenen Komponenten wurden dabei nicht als technische Objekte vorgestellt, sondern als organische, ökologische oder personale Agent:innen und Assoziationen imaginiert.
Mit Blick auf die Gestaltung einer zukĂŒnftigen VFU verdeutlichen diese gemeinsamen Spekulationen zunĂ€chst den Druck, der auf den besprochenen Anwendungen der Sammlung, Analyse und VerstĂ€ndigung lastet. Sie verweisen auĂerdem auf Hoffnungen in eine intelligente Automatisierung solcher Anwendungen, was gegenwĂ€rtig von gewaltigen Investitionen in Technologien der kĂŒnstlichen Intelligenz begleitetet wird. Dass die spekulativen Maschinen als intelligente Wesen oder gar Ăkologien konzipiert werden, lesen wir schlieĂlich als BedĂŒrfnis nach Inspiration und SerendipitĂ€t â es ist Ausdruck des Wunsches, durch Forschung etwas zu finden, ohne zu wissen, was man sucht (vgl. auch Serres 1994: 17, 35; Rheinberger 2006: 27â34). Eine reflexive, wirklich virtuelle VFU mĂŒsste Forschende deshalb mit etablierten Anwendungen inspirieren und â ĂŒber die Entwicklung neuer Anwendungen â die geisteswissenschaftliche Wissensproduktion zum Gegenstand der Reflexion in der virtuellen UniversitĂ€t machen.
## Literatur
Bender, Michael (2016): Forschungsumgebungen in den Digital Humanities. Nutzerbedarf, Wissenstransfer, TextualitÀt, Berlin/Boston: De Gruyter.
Blanke, Tobias et al. (2010): »Deploying general-purpose virtual research environments for humanities research«, in: Philosophical Transactions of the Royal Society A: Mathematical, Physical and Engineering Sciences 368, S. 3813â3828.
Carusi, Annamaria/Reimer, Torsten (2010): »Virtual Research Environment Collaborative Landscape Study«, in: researchgate.net (01/2010). Online unter: https://www.researchgate.net/publication/242635295_Virtual_Research_Environment_Collaborative_Landscape_Study (letzter Zugriff: 29.04.2025).
Deleuze, Gilles (1989): Henri Bergson zur EinfĂŒhrung, Hamburg: Junius.
Dunne, Anthony/Raby, Fiona (2013): Speculative everything: design, fiction, and social dreaming, Cambridge, Massachusetts/London: The MIT Press.
Luhmann, Niklas (1971): »Sinn als Grundbegriff der Soziologie«, in: JĂŒrgen Habermas/Niklas Luhmann (Hg.), Theorie der Gesellschaft oder Sozialtechnologie - Was leistet die Systemforschung? Frankfurt a.M.: Suhrkamp, S.25â100.
Mol, Annemarie (2017): »Krankheit tun«, in: Susanne Bauer/Torsten Heinemann/Thomas Lemke (Hg.), Science and Technology Studies: Klassische Positionen und aktuelle Perspektiven, Berlin: Suhrkamp, S.429â467.
Neuroth, Heike/Lohmeier, Felix/Smith, Kathleen Marie (2011): »TextGrid â Virtual Research Environment for the Humanities«, in: International Journal of Digital Curation 6, S. 222â231.
Niewöhner, Jörg (2014): »Perspektiven der Infrastrukturforschung: care-full, relational, ko-laborativ«, in: Diana Lengersdorf/Matthias Wieser (Hg.), SchlĂŒsselwerke der Science & Technology Studies. Wiesbaden: Springer VS, S.341â352.
Pfeiffer, Michelle/Eller, Dirk/CarrĂ©, Cyril (2020): »Toward a virtual research environment for the spatial humanities: heiMAP«, in: Digital Scholarship in the Humanities 35, S. 429â440.
Pittroff, Fabian (2024a): »Das Zebra und der Esel«, in: ghostingdata.net. Online unter: https://ghostingdata.net/Repositorium/Das+Zebra+und+der+Esel (letzter Zugriff: 29.04.2025).
Pittroff, Fabian (2024b): »Text, plain«, in: Early Career Forum des SFB 1567 (Hg.), Vokabular des Virtuellen. Ein situiertes Lexikon, Bielefeld: transcript, S. 174-181.
Pittroff, Fabian (2025): »Geist in den Daten. Datenpraktiken und Intelligenzweisen geisteswissenschaftlicher Forschung«, in: Manuel Bolz et al. (Hg.), Wissenschaft und Technologie kommunizieren. KontroversitÀt, Dialog und Partizipation, Bielefeld: transcript . (im Erscheinen)
Rheinberger, Hans-Jörg (2006): Experimentalsysteme und epistemische Dinge. Eine Geschichte der Proteinsynthese im Reagenzglas, Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
Rheinberger, Hans-Jörg (2021): Spalt und Fuge. Eine PhÀnomenologie des Experiments, Berlin: Suhrkamp.
Scholz, Martin/Goerz, Guenther (2012): »WissKI: A Virtual Research Environment for Cultural Heritage«, in: Luc De Raedt et al. (Hg.), ECAI 2012. 20th European Conference on Artificial Intelligence 27-31 August 2012, Montpellier, France, Amsterdam u.a.: IOS Press, S.1017â1018.
Serres, Michel (Hg.) (2002): Elemente einer Geschichte der Wissenschaften, Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
Simonsen, Jesper/Robertson, Toni (Hg.) (2013): Routledge International Handbook of Participatory Design, New York: Routledge.
SĂžrensen, Estrid (2025): »ErzĂ€hlungen durch Daten: distanzierte, engagierte, responsable, kollektive und planetare«, in: Ute Holfelder et al. (Hg.), Alltage und Kultur/en der DigitalitĂ€t. (Empirisch-)Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf den soziokulturellen Wandel, Wien: Selbstverlag des Vereins fĂŒr Volkskunde, S.34â49.
SĂžrensen, Estrid/Schank, Jan (2017): »EinfĂŒhrung [zu Annemarie Mol: Krankheit tun]«, in: Susanne Bauer/Torsten Heinemann/Thomas Lemke (Hg.), Science and Technology Studies. Klassische Positionen und aktuelle Perspektiven, Berlin: Suhrkamp, S.407â428.
Star, Susan Leigh/Ruhleder, Karen (2017): »Schritte zu einer Ăkologie von Infrastruktur Design und Zugang fĂŒr groĂangelegte InformationsrĂ€ume«, in: Grenzobjekte und Medienforschung, Bielefeld: transcript, S.359â401.
Suchman, Lucy (2002): »Located accountabilities in technology production«, in: Scandinavian Journal of Information Systems, 14(2): 91-105.
The Institute for Technology in the Public Interest (TITiPI) (2022): Infrables. Online unter: https://titipi.org/pub/Infrables.pdf (letzter Zugriff: 29.04.2025).
The Institute for Technology in the Public Interest (TITiPI) (2023): »NEoN Trans*Feminist Counter Cloud Action Plan«, in: titipi.org (30.05.2023). Online unter: https://titipi.org/wiki/index.php/Counter_Cloud_Action_Plan (letzter Zugriff: 29.04.2025).
Vertesi, Janet (2014): »Seamful Spaces: Heterogeneous Infrastructures in Interaction«, in: Science, Technology, & Human Values 39, S. 264â284.